Vogesen 2016

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Vogesen 2016

18.09.2016

Heute machten sich Mandy, Jutta, Ralf, Heiko, Christine (mit dem Auto und mit Hund Sherry) und ich auf den Weg in die Vogesen. Diesmal waren wir weiter im Norden der Vogesen, im Hotel Roess in Hohrodberg untergebracht. Heiko hatte dieses schöne Hotel, das auch mit herrlichen Abendgerichten in Form von 4 Gängen Menüs aufwartete, ausfindig gemacht. Die Anreise war leider recht feucht und die Autobahnkilometer gestalteten sich wegen mehrerer Staus recht langwierig, so dass wir zwar durch die Regenkombis geschützt waren, aber trotzdem nicht trocken im Hotel ankamen. Im Servicepaket des Hotels waren sogar trockene Abstellplätze für unsere Mopeds eingeschlossen und  freundlicherweise bot man uns sofort auch einen Trockenraum für unsere Motorradklamotten an. Nach dem Beziehen unserer Zimmer ging es schon bald zum vorzüglichen Abendessen, das aus einem 4 Gänge Menü bestand. Bei der Gelegenheit lernten wir auch die anderen sehr netten, französichen sowie deutschen Hotelgäste kennen. Nach dem Abendessen gingen wir in einen gemütlichen Nebenraum und ließen unseren ersten Tag in den Vogesen bei einem Absacker oder waren es zwei, Revue passieren.

Tagesstrecke ca.330 KM

19.09.2016

Nach einem guten und ausführlichen Frühstück starteten wir auf unsere erste von Ralf geführte Tour. Die Route führte uns zuerst über den Lingekopf und den Col de Wettstein. Hier oben verliefen im Krieg von 1914 - 1918 die erbitterten Stellungskriege zwischen deutschen und französischen Soldaten. Kriegsgräber und eine Gedenkstätte sowie Reste von Bunkern findet man in den Wäldern.

Die Straßen in den Vogesen sind meist recht gut, zwar ab und zu mit frischem Split, der dann durch die Fahrzeuge erst festgefahren wird. Wir hatten mit der Reisezeit auch Glück, denn es war nur wenig Verkehr vorhanden, sodass wir flott voran kamen. Das Mittagessen nahmen wir am Col de Steige im gleichnamigen Restaurant ein. Leider stürzte Mandy kurz nach der Mittagsrast und zog sich ein paar Prellungen zu. So mussten wir die Route entsprechend kürzen. Die BMW Scarver konnte aber soweit wieder hergestellt werden, dass Mandy damit die Weiterfahrt bis zum Hotel antreten konnte. Vorher ging es noch über ein paar Col´s und am Lac Blanc vorbei zurück nach Hohrodberg, wo wir auch wieder sehr freundlich empfangen wurden. Mit gesundem Appetit freuten wir uns schon auf das Abendessen. Mandy versorgte abends noch ihre Blessuren und fuhr die nächsten beiden Tage als Sozia bei Ralf mit, um sich für die Rückreise zu schonen.

Tagestrecke ca. 150 KM

20.09.2016

Ab jetzt meinte Petrus es gut mit uns und das trockene Wetter blieb uns bis zum letzten Tag erhalten. Heute waren wir für einen halben Tag getrennt unterwegs. Die eine Gruppe ging einen halben Tag Wandern und besuchte die Kriegsgräbergedenkstätten und das Museum "Le Mémorial du Linge" und Heiko und ich unternahmen eine kleine Offroad-Tour. Es ging über Hügel und Wiesen und wir kamen auch auf dem Col de Sattel und am Reichsackerkopf vorbei. Hier sahen wir auch wieder Gedenksteine für die vielen gefallenen Soldaten des Krieges von 1914 - 1918.  Man kann sich richtig vorstellen welches Leid hier über französische und deutsche Familien durch diesen Krieg gebracht wurde. Heiko und ich sprachen bevor wir losfuhren, noch an der Garage des Hotels, mit einem älteren Ehepaar aus dem Elsass darüber. Das Ehepaar, sowie wir unterhielten uns auch über die gemeinsame Sorge, dass die Rechten in Frankreich und auch in Deutschland wieder vermehrten Zuwachs erhalten. Unsere Offroad-Tour führte uns weiter hinauf zum Gaschneykopf und von dort zur Ferme Auberge du Schiessroth. Hier kehrten wir noch auf ein Getränk ein, bevor es wieder zurück nach Hohrodberg ging. Wir wollten ja wieder mit unseren Wanderern zusammenzutreffen und gemeinsam die von Ralf geplante Nachmittagstour fahren.

48 KM Vormittagstour

Nachmittagsrunde mit Ralf

Diesmal ging es zuerst nach Norden über den Lingekopf, bevor es weiter nach Westen über den Col de Wettstein und dann nach Südwesten über den Col de la Schlucht ging. Danach ging es vorbei am Lac Retournemer und entlang am Lac de Longemer bis nach Geradmer. Hier erhaschten wir einen kurzen Blick auf den gleichnamigen See und es ging wieder hinauf in die Berge Richtung La Bresse.  Wir durchfuhren La Bresse und schlägelten uns die Serpentinen hinauf zum Lac des Corbeaux. Auf der holprigen aber sehr schönen "Route de Vielle Montagne" ging es über den Col de la Vierge und den Col de Bramont über die tolle Motorradstrecke hinab zum Stausee Wildenstein-Kruth. Hier waren wir auf der letzten Vogesen Tour im Seerestaurant zweimal zum Essen. Diesmal war das Restaurant geschlossen und am Stausee jede Menge Wasser abgelassen. Wir fuhren hinauf zum 1183 m hohen Le Markstein, überquerten dann den 1280 m hohen Le Breitfirst und fuhren über Sondernach zurück nach Hohrodberg. Dort wartete wieder ein leckeres Abendessen sowie Christine und Sherry auf uns.

118 KM Nachmittagstour

21.09.2016

Heiko setzte heute mal aus und ging mit Christine und der Vierbeinerin Sherry mit dem Auto auf Tour. Für mittags war ein Treffen bei Chez Gabi abgesprochen.

Die heutige Tour wurde von mir geführt. Es ging wieder einmal zur "Route de Mille Etangs" auf das im Süden des Elsass gelegene Hochplateau mit den 1000 Seen.  Zuerst wieder über den Lingekopf, den Col de Wettstein und dann zum Col de la Schlucht. Dort trafen wir dann noch einmal auf unsere autofahrende Fraktion. Nach einem kurzen Foto- und Videoshooting ging es weiter Richtung Epinal. Diesmal bogen wir aber auf die D34D Richtung Lac de Blanchemer ab. Immer entlang der kleinen Mosel ging es weiter Richtung La Bresse. Zuerst machten wir einen Abstecher mit Kaffeepause am Col du Ballon d'Alsace mit seinen 1165 m Höhe, bevor es weiter Richtung Hochplateau ging. Ab Giromagny sieht man vermehrt die Teiche und Weiher an der Strecke. Ab hier beginnt ein traumhaft schönes Gebiet: die Route de Mille Etangs im Land der 1000 Seen. Ein Paradies, dass auch als das Kleine Kanada oder bei den Waldseen das Kleine Finnland bezeichnet wird. Entstanden sind die Seen in einer Moorlandschaft in der früher der Torf zum Heizen abgebaut wurde. Später wurde den Leuten durch Mönche die Fischzucht beigebracht, um sich mit einem zusätzlichen Lebensmittel zu versorgen. Wir fuhren weiter Richtung Westen, um dann bei Ronchamp in Richtung Norden abzubiegen, um zu unserem Treffpunkt bei Chez Gabi in Beulotte-Saint-Laurent zu gelangen. Bis dahin genossen wir das Fahren auf diesen kleinen Sträßchen und dem herrlichen Anblick der Seenlandschaft. Als wir bei Chez Gabi ankamen, trafen wir auf dem Weg auch unsere drei Autoreisenden. Das war Timing. Leider gab es heute keinen Johannisbeerkuchen, aber Jutta und ich hatten Glück, denn es war gerade noch ein Brot übrig, das kurz danach in unserem Topcase verschwand. Nach einer Flüssigkeitsaufnahme ging es weiter Richtung Norden. Wir überquerten danach die Mosel, fuhren noch an den Lac´s von Geradmer und Longemer vorbei, bevor es am Col de la Schlucht noch einen kurzen Stopp gab. Anschließend ging es weiter nach Hohrod zur dort ansässigen Käserei. Hier machten wir alle fette Beute beim Einkauf von Original Munster Käse, Ziegenkäse und Bergkäse.  Danach ging es über die letzten Serpentinen des Tages hinauf nach Hohrodberg zu unserer Unterkunft.

Tagesstrecke 245 KM

22.09.2016

Alles geht einmal zu Ende, so auch diese Vogesen Tour. Doch auch auf der Heimreise wollten wir noch unsere Tour genießen. So zögerte Ralf mit seiner Tourplanung den Abschied von Frankreich so lange wie möglich heraus. Über Munster, Colmar und Marckolsheim kehrten wir möglichst über kleine Straßen und am Rhein entlang zur deutschen Grenze zurück. Am Rasthof in Herbolsheim hieß es noch einmal volltanken und Abschied nehmen. Abschied von der tollen Landschaft der Vogesen, dem Elsass und von Ralf. Der wollte noch ein bisschen durch den Schwarzwald fahren, bevor auch er nach Hause zurückkehren musste. Der Rest der Truppe fuhr weiter über die Autobahn um dann bei Pfungstadt in den Odenwald abzubiegen. Christine und Sherry waren mit dem Auto ebenfalls unterwegs Richtung Heimat.

Tagesstrecke 316 KM

Video: Vogesen 2016

Ich darf hier einmal Heiko zitieren und mich seinen Worten anschließen:

Es bleibt immer ein kleiner Trost: Nach der Tour ist vor der Tour und das ist ganz sicher!

Also bis demnächst bei Vanmel on Tour.

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